Kontemplation und Meditation
Tagung vom 18. April bis zum 20. April 2008
Gemeinsamkeiten und Unterschiede - Begegnung mit dem Buddhismus aus Ostasien
Christentum und Buddhismus in Europa V
In Kooperation mit Shokei Kazumi Steffens, Priesterin am Daiseion-ji
Tempel, Wipperfürth, und am Myokenkaku-ji Tempel, Osaka/Japan
Das Bild des Buddhismus, das in Deutschland und in Europa durch konvertierte
Buddhistinnen und Buddhisten vermittelt und verbreitet wird, ist manchmal verzerrt.
Das betrifft insbesondere die Zen-Meditation. Obwohl sie nach der buddhistischen
Lehre nur ein Weg zur Erleuchtung ist, wird sie oft als der Kern jeglicher buddhistischen
Glaubenspraxis missverstanden. In vielen buddhistischen Schulen in China, Japan
und Korea, die innerhalb des Buddhismus die überwiegende Mehrheit bilden,
gibt es jedoch andere Formen der Meditation. Es gibt sogar Schulen ohne jede
Meditationspraxis.
Diese Tagung gibt nicht nur Gelegenheit, die vielfältigen Meditationsformen
des Buddhismus kennen zu lernen, sondern auch über die christliche Tradition
der Kontemplation in Theorie und Praxis zu reflektieren. Daraus wollen wir Impulse
für einen lebensbezogenen Dialog zwischen Christentum und Buddhismus gewinnen.
http://www.ekir.de/akademie/14140_Christentum_Buddhismus.php
Diese Fachkonferenz gibt Vertreterinnen und Vertretern der großen
Religionen – Christentum, Judentum, Islam und Buddhismus – Gelegenheit
zum Gedankenaustausch über das Thema „Bewahrung der
Schöpfung“. Bei der Vorbereitung der Tagung wird großer
Wert auf lebensweltliche Aspekte gelegt, denn die Tagung soll
in erster Linie einen lebensnahen Zugang zur Erörterung
des Themas eröffnen.
Es ist wünschenswert, dass zum einen die religiöse
Dimension der Bewahrung der Schöpfung im Allgemeinen herausgearbeitet
wird, zum anderen konkrete Beispiele benannt werden, wie die
einzelne Religion einen Beitrag zum Umweltschutz leisten kann.
Die Fachkonferenz richtet sich an Personen, die sich beruflich
oder ehrenamtlich mit dieser Thematik befassen, aber auch an
die interessierte Öffentlichkeit. Sie wird in Englisch und
Deutsch gehalten, die Beiträge werden simultan übersetzt.
Tagungsleitung: Prof. Dr. Sung-Hee Lee-Linke - Sung-Hee Lee-Linke
25.05.2007
Im Anschluss an die interreligiöse Fachkonferenz bietet
die Akademie einen Kulturabend als Begegnungsforum zwischen Christentum
und Buddhismus an. Von bud-dhistischer Seite werden daran 20
Priester mitwirken, die zuvor auch an der Fachkonferenz teilgenommen
haben.
Zunächst erleben wir eine traditionell japanisch-buddhistische
Zeremonie zum Friedensgebet mit Gesang und Instrumenten. Es folgt
eine christliche Liturgie mit Friedensgebet und Gesang. Danach
haben die Teilnehmenden Gelegenheit, mit christlichen und buddhistischen
Fachleuten ins Gespräch zu kommen.
Tagungsleitung: Prof. Dr. Sung-Hee Lee-Linke - Sung-Hee Lee-Linke
25.05.2007
| 20:00 |
|
Eröffnung |
| 20:00 - 20:05 |
5 |
Begrüßen: Pastor Wessel |
| 20:05 - 20:10 |
5 |
Japanischer Tanz 1 |
| 20:10 - 20:45 |
35 |
Kendo, Yagyushinkageryu |
| 20:45 - 21:00 |
15 |
Aikido, Hakkoryu-Jujutsu |
| 21:00 - 21:05 |
5 |
Japanischer Tanz 2 |
| 21:05 - 21:20 |
15 |
Karate |
| 21:20 - 21:35 |
15 |
Pause |
| 21:35 - 22:10 |
35 |
Shô-Myô |
| 22:10 - 22:15 |
5 |
Schlusswort: Daiseion-ji |
| 22:15 |
|
Ende der Veranstaltung |
Shô-Myô - Buddhistische Gesänge
"Alle Menschen sind Buddhas." Das
ist, was Buddha Shakyamuni lehrt und was ihn so protestantisch
macht: Alle Menschen können Erleuchtung erlangen.
Jeder kann, was er war, hinter sich lassen, und jede
kann, was sie ist, überschreiten. Das ist, was
die Christuskirche lehrt:
Das Mosaik in ihrem alten Turm berichtet von "Helden"
und von "Feinden", von Bochum und Japan.
Neben 1358 Bochumern, die im Ersten Weltkrieg gefallen
sind, wird Japan als einer von 28 "Feindstaaten"
erinnert. Die neue Christuskirche dagegen ist wie
geschaffen dafür, den Weltkrieg in Weltmusik
zu verwandeln. Eine Wandlung, der japanischen Kampfkunst
ähnlich, die zur "Kampfkunst des Dialogs"
geworden ist.
Dialog statt Krieg führt, "wer Unterschiede nicht bekämpft, sondern
Impulse aus ihnen bezieht", sagt Nissho Takeuchi, Vorsitzender des Daiseion-ji-Tempels.
"Dialog ist die beste Chance, sich selber besser
zu verstehen."
Sich selber im Anderen verstehen: Die Begegnung mit dem japanischen Buddhismus
eröffnet mit traditionellem japanischen Tanz, es folgen - jeweils vertreten
durch in Japan hochgeschätzte Schulen - eine Kendo-, eine Hakkoryu-Jujutsu-
und Aikido- sowie eine Karate-Vorstellung: Elemente japanischer Kultur, die den
Weg nachzeichnen zu einer "in sich selbst verborgenen Kraft, über die
eigene Grenze hinaus zu gehen". Über sich selber hinaus zum Friedensgebet,
den Shô-Myô, den rituellen Gesängen der Nichiren-Shu-Priester.
Denn als die Menschen zu beten begannen, wurden sie gewahr, dass Gottes Reich
in ihre Herzen reicht, und es ergriff sie eine von Gott gegebene Ruhe, göttliche
Gelassenheit.
Eintritt: 12,- Euro, ermäßigt 6,- Euro
Christuskirche Bochum
An der Christuskirche 1
44787 Bochum
Telefon (02 34) 33 87 460
Die gesamte Veranstaltung findet
statt im Rahmen des Jahres der Geisteswissenschaften
und soll gemäß dem Anliegen des Jahres
das, was Geisteswissenschaften tun, in anschaulicher
Weise in die Öffentlichkeit hinein vermitteln.
Anhand der vorgeführten Elemente japanischer Kultur wie, japanischer Tanz,
Karate, Kendo, Aikido und Shomyo vermitteln die Referenten Herr Prof. Pantzer
und Herr Dr. Manfred Osten Zugänge zu eben dieser Kultur. Auf diesem Weg
kann das Publikum erfahren, wie Geisteswissenschaft solches Verstehen ermöglicht
und Hintergründe, wie der Sprache der Kultur, vermitteln. Der Beitrag von
Dr. Manfred Osten beschäftigt sich mit japanischer Musik und Literatur und
ihrer Bedeutung für die japanische kulturelle Tradition, während Herr
Prof. Pantzer sich auf die „martialischen“
Traditionen Japans und insbesondere der Samurai-Epoche
(die ja weit mehr und in vielfältigere kulturelle
Zusammenhänge eingegliedert sind, als das in
unseren Breiten gemeinhin wahrgenommen wird) konzentrieren
wird.
Detaillierte Informationen zu den Programmpunkten erhalten Sie weiter unten auf
dieser Seite.
Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH
Museumsmeile Bonn
Friedrich-Ebert-Allee 4
53113 Bonn
Telefon (0228) 9171-0
Japanischer Tanz - 14.50 Uhr - 15.00 Uhr und 18.00 Uhr
- 18.10 Uhr
Sakon Murayama
Mit sechs Jahren trat Murayama Sakon in die traditionelle japanische Tanzschule "Hanayagi-ryu" ein.
1965 erwarb sie das Recht, als Tanzlehrerin von
"Hanayagi-ryu" beruflich tätig zu sein. 1967 wurde sie Mitglied
der japanischen Operntruppe
"OSK Nippon-Kagekidan". Diese Künstlergruppe gab Gastspiele
nicht nur in Japan, sondern auch in Sowjetunion und Polen. Gleichzeitig lernte
Murayama Sakon bei Kino- und Theaterfirmen wie Toei, Shochiku-shinkigeki Schauspielkunst.
Darüber hinaus flog sie nach São Paulo in Brasilien, um den traditionellen
japanischen Tanz zu unterrichten.
Seit 1983 ist sie nicht nur als Tanzlehrerin tätig, sondern auch als
Choreograph bei verschiedenen Theatergruppen, Kinofirmen, bei Tanzzeremonien
in buddhistischen Tempeln u.ä. 1992 verlaß sie die Tanzschule
"Hanayagi-ryu", um die Tanzschule "Murakami-ryu", deren
lange Tradition seit der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts einst unterbrochen
war, wieder zu gründen. Seit 1993 bemüht sie sich als Meisterin dieser
Schule, die Nachfolger der Schule auszubilden, indem sie weiter die ursprüngliche
Formen des Kabuki-Tanzes wie Kyogen-Alttanz, Gagaku-Musik, Mikomai-Tanz u.ä. übt,
um diese weiterzuliefern und gleichzeitig neue zu schaffen, um zur Entwicklung
der Tanzschule "Murakami-ryu" beizutragen.
Kendo-Vorstellung - 15.00 Uhr - 15.35 Uhr
1. Geschichte der Kampfkunst-Schule „Yagyu-Shinkageryu“
Es war vor ca. 450 Jahren, nämlich zum Ende der japanischen Kriegszeit.
Nobutsuna Fujiwara (mit anderem Namen: Kamiizumi Isenokami) aus dem Joshu-Clan
(jetzige Gunma-Präfektur) hatte schon in seiner Jugendzeit verschiedene
Kampfkünste mit Schwert und Lanze gemeistert. Er erreichte das höchste
Niveau der Kageryu-Kampfkunst, entwickelte eine neue Kampftechnik namens „Marobashi“ und
gründete darauf aufbauend die Shin(„Neu“)-Kageryu-Schule. Er
leitete diese Schule, bis Munetoshi Sekishusai Yagyu im Jahr 1565 die Stelle
des Schulleiters als der richtige Nachfolger vom Gründer anerkannt
übernahm.
Der zweite Schulleiter Munetoshi befasste sich ebenfalls mit den Übungen
und wurde besonders durch seine Kampfhaltung „Muto no Kurai“ bekannt.
Er förderte den Kampftalent seines Enkelkindes, Toshitoshi Hyogonosuke,
brachte ihm seine Lehre und Techniken bei, bis Toshitoshi als der dritte Schulleiter
vom Shinkageryu anerkannt wurde.
Im Jahr 1615 lernte Toshitoshi den Clanherr vom Nagoya-Clan (jetzige Nagoya-Präfektur),
Yoshinao Tokugawa, kennen und wurde bei ihm als Kampflehrer tätig. Die Kriegszeit
ging bereits zu Ende, und Toshitoshi und sein Sohn Toshikane Renya leiteten als
Anpassung der bisherigen Lehre dieser Schule zur Friedenszeit eine Große
Reformation in die Wege. Für diese Reformation war die von ihnen eingeführte
Kampfhaltung „Tsuttattarumi“ von der großen Bedeutung. Toshitoshi
erkannte im Jahr 1620 die hoch entwickelte Kampfkunst vom Clanherr Yoshinao an
und ernannte ihn zum 4. Schulleiter von „Shinkageryu“.
Als Nachfolger von Yoshinao wurde Toshikane Renyasai, der Sohn von Toshitoshi,
zum 5. Schulleiter. Auf diese Weise ist die orthodoxe Kampfkunst von „Shinkageryu“
durch die Familie Yagyu in Owari und die Clanherr-Familie
Tokugawa überliefert worden.
Der 19. Schulleiter Toshichika Yagyu wurde im Jahr 1913 durch Anordnung des Kaisers
zum Kampflehrer im Hofministerium ernannt. Der 20. Schulleiter Toshinaga wurde
zum Kampflehrer der kaiserlichen Garde. Nach dem 2. Weltkrieg, im Jahr 1955,
gründete er den Yagyukai-Verein und fing eine monatliche Versammlung an.
Seit 1967 ist Nobuharu Yagyu als der 21. Schulleiter tätig. Er organisiert
monatliche Übungsveranstaltungen in Tokyo, Nagoya und Osaka und bemüht
sich ausschließlich um Bewahrung und Entwicklung der orthodoxen Kampfkunst
von „Shinkageryu“. Zurzeit wird die Kampfkuns-Schule Yagyushinkageryu
vom 22. Schulleiter Koichi Yagyu geführt.
2. Geschickte der Kampfkunst
„Yagyuseigoryu-Batto“
Nobumasa Minahaya-Chozaemon, der Gründer der Kampfkunst „Yagyuseigoryu-Batto“,
brachte seinem Schüler, Naokage Kajiwara-Genzaemon, diese Kampfkunst bis
zu ihrem letzten Geheimnis bei. Der Schüler diente dem Clanherr Yoshinao
in Owari-Clan (jetzige Nagoya-Präfektur) und gab die „Yagyuseigoryu-Batto“-Kampfkunst
weiter.
Fusashige Nagaoka aus dem Ise-Clan (jetzige Mie-Präfektur) war einer der
besten Schüler der Kampffamilie Yagyu in Owari. Er erreichte das höchste
Niveau dieser Kampfkunst und wurde somit zum Beistand des Kriegskunstleiters
dieses Clans ernannt. Auch Fusashige Nagaoka aus der nächsten Generation
ist hier erwähnenswert. Er war der Meister der Kampfkunst
„Yagyu-Shinkageryu“, diente der Familie
Yagyu und brachte die Kampfkunst „Yagyu-Seigoryu-Batto“
hervor.
Toshichika Yagyu und Toshinaga Yagyu haben dann diese Kampfkunst „Seigoryu-Batto“ aufgrund
der Kampfkunst „Yagyu-Shinkageryu“ vollkommen entwickelt. Nobuharu
Yagyu, der jetzige Lehrer, versteht und macht sich diese orthodoxe Kampfkunst
zu eigen.
3. Gründungszweck des Yagyukai-Vereins
Wir sehen die Kampfkunst „Yagyu-Shinkageryu“
im Hinblick auf ihre 450-jährige Geschichte
als eine reine japanische Kultur und bemühen
uns um ihren weiteren Bestand. Mit diesem Ziel ist
der Yagyukai-Verein im Jahr 1955 gegründet worden.
In Tokyo findet eine monatliche Versammlung statt, die mit Unterstützung
von Herrn Kazuto Ishida (dem ehemaligen höchsten Richter), Herrn Nobuo Kashiwamura
(dem ehemaligen Minister des Polizeipräsidiums) und Herrn Daikichi Imoto
(dem ehemaligen Generalstaatsanwalt) angefangen hat. In Nagoya findet eine regelmäßige
Übungsveranstaltung statt, deren erster Leiter
verstorbener Herr Yoshichika Tokugawa, das Oberhaupt
der Familie Tokugawa, war. In Osaka hat die regelmäßige
Übungsveranstaltung im Jahr 1988 angefangen.
Bei all diesen Veranstaltungen wird die orthodoxe
Kampfkunst, die durch die Familie Yagyu überliefert
worden ist, geübt und angeeignet.
4. Schulleiter (Shihan)
Nobuharu Yagyu
Der 21. orthodoxe Schulleiter der Kampfkunst „Yagyu-Shinkageryu“
Der 13. Schulleiter der Kampfkunst „Yagyu-Seigoryudoto“
Nobuharu Yagyu bemüht sich als ein ständiger Mitglied des Ausschusses
vom „Nihon-Kobudo“
(Japanischer alter Kampfkunst-Verein) um Bewahrung
und Weiterentwicklung der japanischen alten Kampfkunst.
Er hat im Jahr 1982 seine Kampfkunst im „Nihon-Kobudo-Taikai“
(Fest der altjapanischen Kampfkunst), veranstaltetet
von der französischen Regierung im Champs-Elysées
Theater in Paris, dargestellt. Im Jahr 1993 hat er
in der Hauptverwaltung der UNO in New York ebenfalls
seine Kampfkunst dargestellt und einen Vortrag gehalten.
Auf diese Weise ist er international tätig und
bietet die „geistige Kampfkunst“ und „Zen
in der Bewegung“ aufgrund der „Yagyu-Shinkageryu“
Schule an.
5. Yagyu-Shinkageryu Ordhodoxe Schulleiter
Der 1. (Gründer): Nobutsuna Fujiwara, Kamiizumi-Isenokami
Der 2.: Munetoshi Taira, Yagyu-Tajimanokami
Der 3.: Toshitoshi Taira, Yagyu-Hyogonosuke
Der 4.: Yoshinao Minamoto, Owari-Gondainagon
Der 5.: Toshikane Minamoto, Yagyu-Hyogo
Der 6.: Mitsutomo Minamoto, Owari-Gondainagon
Der 7.: Tsunanari Minamono, Owari-Gonchunagon
Der 8.: Toshinobu Taira, Yagyu-Hyogo
Der 9.: Yoshimichi Minamoto, Owari-Chunagon
Der 10.: Toshitomo Taira, Yagyu-Rokurobei
Der 11.: Toshiharu Taira, Yagyu-Heisuke
Der 12.: Haruyuki Minamoto, Owari-Saisho-Chusho
Der 13.: Toshiyuki Taira, Yagyu-Mataemon
Der 14.: Toshihisa Taira, Yagyu-Heisuke
Der 15.: Naritomo Minamoto, Owari-Dainagon
Der 16.: Toshimasa Taira, Yagyu-Shinroku
Der 17.: Toshishige Taira, Yagyu-Chujiro
Der 18.: Yoshinobu Minamoto, Owari-Dainagon
Der 19.: Toshichika Taira, Yagyu-Sangoro
Der 20.: Toshinaga Taira, Yagyu-Kaneharu
Der 21.: Toshimichi Taira, Yagyu-Nobuharu
Der 22.: Toshinobu Taira, Yagyu-Koichi
Erklärung für die Darstellung der Kampfkunst
in Deutschland
(Wipperfürth, am 19. und 20. Juli, 2003)
Die Kampfkunst „Yagyu-Shinkageryu“ kennzeichnet sich durch ihre universale
Schwerttechnik, mit welcher man jeden all seiner Gegner besiegen kann. Der Gründer
Kamiizumi-Isenokami hat die Handhabung des Schwertes genau betrachtet und alle
Haltungen im Kampf unter 4 Kategorien, nämlich „Ken“, „Tai“,
„Hyo“ und „Ri“, zusammengefasst.
„Ken“: von sich selbst angreifen; „Tai“:
auf den Angriff vom Gegner warten; „Hyo“:
angreifen, wobei sich die Schneide des Schwertes
zunächst auf den Gegner richtet; „Ri“:
angreifen, wobei sich die stumpfe Seite der Klinge
zunächst auf den Gegner richtet. Der Gründer
erklärte dabei, dass man an diese 4 Kategorien
nicht festhalten und der Bewegung des Gegners entsprechend
seine eigene Bewegung flexibel ändern soll.
Diese Änderung heißt „Marobashi“ und
wird als die wichtigste und höchste Kunst betrachtet.
Bei der Darstellung dieser Kampfkunst werden der Gewinner (Shidachi) und der
Verlierer (Uchidachi) vorher bestimmt. Die Darsteller zeigen, wie zwei Schwertmeister
nach dem Gesetz des Schwertes einander wirklich bekämpfen. Dabei werden
vorher Timing, Geschwindigkeit oder Stärke des Schlags nicht festgelegt.
Sie schlagen sich ernst und ohne Zurückhaltung und Mogelei. Wir freuen uns,
wenn Sie elastische und lebendige Bewegungen in dieser totgefährlichen Darstellung
beobachten können.
In jeder Bewegung des Schwertes können Sie die oben genannten 4 Kategorien „Ken“, „Tai“,
„Hyo“ und „Ri“ erkennen.
Die erste Darstellung „Sangakuen no Tachi“
beinhaltet 5 Schwertkünste. Dabei läßt
man seinen Gegner zunächst angreifen. In dieser
Darstellung wird also die Wirkung der Kategorie „Tai“
betont. Sehen Sie sich bitte die Schönheit der
Bewegung an, welche präzise und keinesfalls überflüssig
ist.
„Shiaiseiho“ ist in der Edo-Zeit entstanden. Dazu werden mehr als
hundert Schwertkünste gezählt. Davon werden für die heutige Darstellung
8 ausgewählt.
Der Gründer Kamiizumi hat besonders hervorragende Techniken von den verschiedenen
klassischen Kampfkünsten, wie Kageryu, Nenryu, Shintoryu usw., übernommen
und in „Kuka no Tachi“ zusammengestellt.
„Kuka no Tachi“ umfasst 9 Schwertkünste,
wobei man früher als der Gegner angreift und
so die Kategorie „Ken“ betont wird.
In der Szene vom „Enpi no Tachi“ werden 6 Kampfkünste aufeinander
gezeigt, wobei zwei Kämpfer mit Holzschwertern die Integration von
„Ken“ und „Tai“ darstellen.
Diese Szene entwickelt sich in drei Rhythmen, „Jo“,
„Ha“, und „Kyu“, bis der
Verlierer am Ende sein Schwert gegen den Gewinner
wirft und der Gewinner dieses Schwert unterschlägt.
Hiermit wird die Darstellung der Kampfkunst „Yagyu-Shinkageryu“
beendet.
Aiki-Kampfkünste - 15.35
Uhr - 15.55 Uhr
Hakkoryu-Jujutsu und Aikido
Hakkoryu-Jujutsu ist eine moderne Entwicklung
der seit alters her überlieferten japanischen
Kampfkünste. Hakkory-Jujutsu richtet sich
auf Selbstverteitigung, Selbstvervollkommung und
beiderseitiges Wohlergehen, was die Besonderheit
dieser Kampfkunst kennzeichnet. Der Gründer Ryuho
Okuyama lernte nicht nur japanische Kampfkünste
aller Stile, sondern auch östliche Medizin
und Psychotherapie, die er für die Gründung
des Hakkoryu-Jujutsu verwendete. Im Gegensatz zum üblichen
Kampfsport nimmt bei Hakkoryu-Jujutsu keine Agressivität
zu. Mit dem Motto „Keine Provokation,
kein Widerstand, keine Verletzung“ führt
Hakkoryu-Jujutsu über oberflächliche
Taktik oder gewalttätigen Zusammenstoß
hinaus zur Harmonie zwischen „sich selbst“
und „anderen“. Damit wird die Konfliktsituation
vermieden, und man kann im Einklang mit
anderen geistige und körperliche Freiheit
genießen. Hakkoryu-Jujutsu zielt darauf ab,
zwei gegenüberstehende Seiten zur Kooperation
sowie Integration zu bringen, um die Kräfte
der Konflikte und Widersprüche für neue,
positive Aktivität zu nützen. Hakkoryu-Jujutsu
ist keine Methode des Konflikts, sondern vielmehr
Weg zur „geistigen und körperlichen
Harmonie der gesamten Persönlichkeit“ und
gehört damit zu den erfolgreichsten Kampfkünsten
Japans.
Als Kunst der Selbstverteitigung hat
Hakkoryu-Jujutsu zwei Richtungen, nämlich
„Jujutsu“ zur Verteidigung vor äußereren
Feinden und „Koho-Shiatsu“ zum Abwehr
vor „inneren“ Feinden (Krankheit).
Mit
„Jujutsu“ absorbiert man die
Kräfte des Gegners, kontrolliert „Keiraku“
(Energiefluss) und verhindert die Bewegung des
Gegners.
„Aiki“ (Integration der Energie) wird
nun als Kern der japanischen Kampfkünste betrachtet,
und dieser Begriff wird von Hakkoryu-Jujutsu durch
„geistige Wirkung“, nämlich Vorstellungskraft,
erklärt, was zu den Eigenschaften des Hakkoryu-Jujutsu
gezählt werden kann. Andererseits stimuliert
man mit „Koho-Shiatsu“ den Energiefluss
sowie den Blutkreislauf. Die dadurch verstärkten
Kräfte haben heilende und wohltuende Wirkung.
Heute verbreitet sich Hakkoryu-Jujutsu nicht nur
in Japan, sondern weltweit wie in Frankreich, Belgien,
Griechenland, Portugal, USA (ink. Hawaii). Es ist
auch bekannt, dass Hakkoryu Jujutsu von FBI
als Verhaftungstechnik verwendet wird.
Aikido wurde von Morihei Ueshiba in der modernen
Zeit in Japan gegründet. Nicht nur die agressiven
Faktoren der traditionellen japanischen Kampfkünste,
sondern auch die Besonnenheit sowie der Geist der
Verteidigung machen den Charakter des Aikido, nämlich
der "Kampfkunst des Friedens" aus.
Bei Aikido findet kein Wettbewerb statt, man legt
vielmehr Gewicht auf die Übung der Selbstverteidigung
und die Entwicklung der Persönlichkeit. Darüber
hinaus unterstreicht Aikido Mitgefühl mit
Gegnern. Dank dieser Ethik gewann Aikido die Sympathie
vieler Menschen und erlebte besonders nach dem
2. Weltkrieg einen weltweiten Aufschwung. Die Popularität
des Aikido lässt sich auch dadurch begründen,
dass Aikido nicht auf Muskelkraft basiert und deshalb
von Menschen jedes Alters und Geschlechts praktiziert
werden kann. Nach dem Gründer Morihei Ueshiba
wird das Wesen des Aikido folgendermaßen
beschrieben:
"Aikido ist nicht eine Technik, gegen einen
Gegner zu kämpfen und ihn zu besiegen, sondern
ein Weg, den Weltfrieden zu verwirklichen
und eine "Familie der Gesamtmenschheit"
zu schaffen.
Shomyo - 16.25 Uhr - 17.10 Uhr
Die rituellen buddhistischen
Gesänge "Shô-Myô"
Die Gesänge "Shô-Myô",
auch "Bonbai" genannt, werden von den
buddistischen Priestern für
spezielle Ritualien ausgeführt. Die Tradition
des Gesangs nahm ihren Ursprung in Altindien und
gelangte nach Japan über den Seidenweg. Die
ersten Gesänge beinhalteten Worte der
Bewunderung der Tugend von Buddha oder Bodhisattva
in Sutren, begleitet durch eine Melodie.
Diese Gesänge haben sich mit der Zeit einer
schöpferischen Entwicklung unterzogen, so
dass sie heute als eine wichtige Quelle des östlichen
Gesangs betrachtet werden. In Japan ist die Tradition
der Gesänge "Shô-Myô"
von den verschiedenen buddhistischen Gruppen auf
ihre eigene Art bis heute fortgesetzt worden.
Das Fest der religiösen Kunst stellt die Hokekyô
Dai-Mandala Symphonie vor, in der "Shô-
Myô", der Gesang mit der östlichen
Tradition, und die moderne westliche Musik wohlklingend
mitwirken. Zudem wird eine besondere Atmosphäre
der harmonischen Mischung des religiösen Gebetes
und der allgemeinen Faszination von der Musik unter
Mitwirkung der östlichen Gläubigen und
der westlichen Musikkünstler geschaffen. Damit
soll das Gebet durch ein tiefes gemeinsames Mitgefühl
zum Erlebnis aller Menschen werden.
What is “Otonowakai
?
There is a thousand year legacy of traditional
Japanese court music called “Gagaku,” which
is the oldest still in existence throughout the
world. It is a protected tradition, whose players
have a deep passion for the music that has been
gathered in Kyoto and formed into a traditional “Gagaku”
orchestra group called the “Otonowakai Association.”
The spirit and sound of the classic traditional
court music, is severely learnt and taught by successive
generations of teachers and is organized by the
Imperial Household Agency.
The result of this learning is demonstrated in
performances inside and outside of Japan
Concerts have been held in Monaco, Evian, Prague
and Sydney. It is important to know that this traditional
court music has now been openly taught in university
classrooms throughout Japan and other various places
to pass and protect the beauty of this Japanese
art allowing it to be successfully passed on to
the next generation.
Cultural value of Gagaku
Gagaku has many playing styles and traditions that
have existed for over a
thousand years. As one of the world’s oldest
traditions it is of very important historical value
making it a priceless cultural asset. Gagaku is
played by traditional court musicians of the Imperial
Household Agency helping to preserve this important
cultural heritage. Gagaku has a high artistic value
that is different from Western style and instruments.
Especially concerning its contribution as an influence
of modern contemporary music and the progress of
music in general giving it a high degree of sophistication.
There is a great possibility that Gagaku will develop
into an art familiar all over the world.
What is Gagaku
The word, “Gagaku,” originally means,
music made for the common people of the world,
but is also designated the word for traditional
music in the literal sense. The Gagaku that exists
in China and Korea has a different meaning then
the Gagaku of Japan.
Japanese Gagaku is based on the ancient songs and
dances of Japan. Also it has been influenced from
the ancient Asian continental nation’s instruments,
songs, and dances. It was almost totally completed
in the tenth century (middle Heian era) becoming
Japan’s oldest classical music and dance.
Mainly in the past it was performed in the court
of the capital and was patronized by members of
the higher classes of society, which also included
other famous temples and shrines, at all of these
places Gagaku has been performed. But now in modern
times the Imperial Household Agency has maintained
the standards concerning all aspects of traditional
Gagaku in Japan.
Karate - 17.40 Uhr - 18.00
Uhr
ERREICHEN VON SHIN (ECHTHEIT)
Den eigenen Körper und Geist verstärken
und mit der in sich selbst verborgenen grenzenlosen
Kraft kämpfen, das heißt: sich selbst
verstehen und die Herausforderung wagen, über
die eigene Grenze hinaus zu gehen.
„Kyokushin“ ist der echte Weg des Kriegers (Budo), um nicht nur
körperliche, sondern auch geistige Stärke und inneres Reichtum zu
gewinnen.
Derjenige, der durch den Weg des Kriegers „Karate“
Echtheit erreichen will, muß die Lebensweise
aufgrund des Karates durchsetzen. Im Leben als
solchem ist Echtheit zu finden.
Internationaler Karate-Verein „Kyokushin-Kaikan“
Kyokushin-Karate besitzt eigene Weisheit und Regeln,
welche von dem Gründer Baitatsu Oyama während
der Karateübung in Japan und international
entwickelt worden sind. Der Karategeist wird mit
folgenden Worten wiedergegeben: „Den Kopf
gesenkt halten“, „Die Augen in die
Weite richten“, „Den Mund schließen
und tolerant sein“, „Von der Dankbarkeit
und Liebe an die Eltern ausgehend sich für
andere Menschen bemühen“.
Der Nachfolger des Gründers, Shogo Matsui,
leitet die Schule weiter, deren Zweigstellen sich
in 120 Ländern befinden und die 12 Millionen
Schüler fleißig für körperliche
oder geistige Stärke, Gesundheit und Schönheit
üben.
Karategeist des „Kyokushin“
Den Kopf gesenkt halten.
Derjenige, der zielbewusst ist, darf die Augen
von der Wirklichkeit nicht abwenden. Man muss
seine Umgebung aufrecht annehmen. Beim Misserfolg
oder Unglück denkt man über sich selbst
nach und sucht den Grund in sich selbst. Man
muss bescheiden lernen und für den eigenen
Erfolg und das Glück den anderen danken.
Die Augen in die Weite richten (Das hohe Ziel
im Auge behalten).
Ohne ein hohes Ziel versteht man nicht, warum man
lebt, und was die Grundlage des Lebens ist. Mit
einem hohen Ziel entsteht ein Weg, auf welchem
Bemühungen wertvoll und befriedigend werden.
Den Mund schließen und tolerant sein.
Man redet von anderen schlecht, wenn man seinen
eigenen Fehler rechtfertigen möchte. Es
entspricht nicht dem Handeln von „Samurai“.
Ein Mann hat sich selbst zu prüfen und darf
nicht die Schuld eines Misserfolgs auf andere
oder seine Umwelt abwälzen.
Von der Dankbarkeit und Liebe an die Eltern
ausgehend sich für andere Menschen bemühen.
Ohne Eltern sind wir nicht auf dieser Welt. Wir
leben mit Unterstützung unserer Umgebung,
dem Staat und der Welt. Derjenige, der das Naturgesetz
erfahren und richtig verstanden hat, ist ein echter
Erwachsene, welcher der Gesellschaft dienen und
helfen kann.
Kiyofumi Abe
Leiter der Hauptverwaltung der Kyokushin-Karate-Schule
in Fukuoka,
geboren am 1. Juni 1967
Kiyofumi Abe hat 1984 Karate-Übung in der
Kyokushin-Kaikan (Kyokushin-Karate-Schule) angefangen.
Im Jahr 1990 hat er den Titel des Asien-Meisters
beim 4. Asien Kyokushin-Karate-Wettbewerb gewonnen.
Er hat an zahlreichen japanischen sowie internationalen
Wettbewerben teilgenommen. Beim 22. und 24. Japanischen
Wettbewerb sowie beim 5. Internationalen Wettbewerb
hat er den Preis "Shiwari" erhalten.
Insbesondere hat er beim oben genannten 24. Japanischen
Wettbewerb seine Fähigkeit mit dem Weltrekord
für eine Kampfkunst-Darstellung bewiesen.
Seit 1995 ist er als Leiter der Hauptverwaltung
der Kyokushin-Karate-Schule in Fukuoka tätig,
deren Vorsitzender Herr Matsui ist. Während
er weiterhin übt, bringt er den jüngeren
Menschen die Karate-Kunst und Technik bei verschiedenen
Schulen bzw. Übungsveranstaltungen bei und
nimmt an der Kyokushin-Karate-Versammlung teil.
Er hat 8 Kyokushin-Karate-Schulen gegründet,
leitet sie als Generaldirektor und bemüht
sich, die Popularität des Kyokushin-Karates
zu steigern und sich selbst durch die Kampf-Kunst
zu entwickeln.
Seine Kyokushin-Karate-Stufe (Dan): 4
Musik mit dem
| Zen Mönch Shiku Yano |
Satsuki Urasawa |
Miki Sakai |
| Schakuhachi |
Koto |
Koto |

Am Stauweiher 1, 51688 Wipperfürth
Kartenbestellung per Email: info@daiseion-ji.de,
über unser Kontaktformular
und an der Abendkasse
Eintritt: Erwachsene 8,00 EUR, ermäßigt 5,00
EUR

Shiku Yanos Tempel in Agui
1. Emu Bild - Traum / Shakuhachi und So
2. Shingeccho Melodie des Mondes / Shakuhachi
Solo
3. Tegoto - Shitei Klassische So-Musik / Seiteninstrument
Solo
4. Ryoryu Erfrischender Fluss / Shakuhachi und
So
5. Yasokyoku Nocturne / Klassische Musik
6. Tamuke Opfern / Shakuhachi Solo
7. Tori no yo ni Wie ein Vogel / So –
Musik Solo
8. Jogen no Tsuki Musikstück des zunehmenden
Mondes
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Der
Daiseion-ji Tempel freut sich, Ihnen zum Abschluss eines
ereignisreichen Jahres den Zen Mönch Shiku Yano mit
seiner wundervollen Shakuhachi Musik, die auch „Bambus
Atem“ genannt wird, präsentieren zu können.
Er wird von Frau Satsuki Urasawa und Frau Miki Sakai auf
der Koto begleitet.
Shiku Yano ist Virtuose auf seinem Instrument. Er spielt
nicht nur japanische Klassik sondern auch Jazz.
Sein „Bambus Atem“ lädt zur Meditation
ein und gibt den Zuhörern die Möglichkeit, in
der Stille seiner Musik zu versinken.
Anlässlich einer Begegnungsreise für Schüler
und Erwachsene in die Freundschaftsstadt Yuzawa, hatten
die Mitreisenden der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Siegburg
im Jahr 2002 und 2004 die Möglichkeit, im Tempel von
Shiku Yano in der Nähe von Nagoya zu wohnen und an
seinen Meditationsübungen teilzunehmen. Ein Erlebnis,
das allen unvergessen geblieben ist.
Wir danken allen Helfern, Sponsoren und denen die uns bei
den Vorbereitungen zu diesem Konzert unterstützt haben,
um Ihnen dieses wundervolle Beispiel japanischer Kultur
nach Wipperfürth bringen zu können.
Es wird auch in den kommenden Jahren unser Bemühen
sein, den Austausch von japanischer und deutscher Kultur
zu fördern und Ihnen auch im kommenden Jahr wieder
den Weg durch das Tor zum Verständnis der japanischen
Kultur und Tradition zu bereiten.
Rev. Shokei Steffens
Geboren 1949 in Kobe.
Beginn des Shakuhachi und Koto Studiums 1965. 1979 wurde
er Mönch des Jodo-Buddhismus. Seither lebt er in einem
Tempel in Agui, Präfektur Aichi. Seit 1982 tritt er
öffentlich auf und gibt weltweit Konzerte.
Einige Stationen: 1982 Preisträger des 7. Wett- bewerbes
der Präfektur Aichi für Populärkultur. Zwischen
1987 und 1991 mehrere Auftritte in London. 1995 erstes Solokonzert.
Seit 1999 zahlreiche Auslandsauftritte (u.a. in Venedig,
China, Deutschland, England, Dänemark, Niederlande,
Vietnam und USA), sowie Vortragsreihen in Clubs, buddhistischen
Tempeln, shintoistischen Schreinen und christlichen Kirchen.
Shiku Yano ist nach 2001 und 2003 in diesem Jahr auf seiner
Europa-Tournee zum ersten Mal in Wipperfürth.
Geboren in Nagoya begann Satsuki Usawara in jungen Jahren
das Kotospiel zu lernen. Sie trat schon sehr früh in
den Partnerstädten Nagoyas in USA und Australien auf.
1990 war sie auf einer zweimonatigen Konzerttournee in 8
Süd- amerikanischen Staaten. Zwischen 1991 und 1993
trat sie mehrmals im Rahmen des Japan - Festivals in Großbritannien
auf. 1993 hatte sie einen Auftritt beim Sender BBC.
1994 begann sie mit dem Studium der 17saitigen Koto (Basskoto)
Seit 1998 hatte sie viele Auslandsauftritte, einige davon
gemeinsam
mit dem Shakuhachi-Spieler Shiku Yano.
Sie ist in diesem Jahr nach 2001 und 2003 zum dritten Mal
in Deutschland.
In Aichi geboren. Seit 2004 ist sie Schülerin von Satsuki
Urasawa.
Sie studiert an der Sugiyama Universität.
Impressum:
Vorsitzende Daiseion-ji e.V.:
Rev. Shokei Steffens
Tel.: 02267/8729-0, Fax: 02267/8729-26
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