Aktuelle Veranstaltungen

Kontemplation und Meditation
Tagung vom 18. April bis zum 20. April 2008
Gemeinsamkeiten und Unterschiede - Begegnung mit dem Buddhismus aus Ostasien

Christentum und Buddhismus in Europa V

In Kooperation mit Shokei Kazumi Steffens, Priesterin am Daiseion-ji Tempel, Wipperfürth, und am Myokenkaku-ji Tempel, Osaka/Japan

Das Bild des Buddhismus, das in Deutschland und in Europa durch konvertierte Buddhistinnen und Buddhisten vermittelt und verbreitet wird, ist manchmal verzerrt. Das betrifft insbesondere die Zen-Meditation. Obwohl sie nach der buddhistischen Lehre nur ein Weg zur Erleuchtung ist, wird sie oft als der Kern jeglicher buddhistischen Glaubenspraxis missverstanden. In vielen buddhistischen Schulen in China, Japan und Korea, die innerhalb des Buddhismus die überwiegende Mehrheit bilden, gibt es jedoch andere Formen der Meditation. Es gibt sogar Schulen ohne jede Meditationspraxis.
Diese Tagung gibt nicht nur Gelegenheit, die vielfältigen Meditationsformen des Buddhismus kennen zu lernen, sondern auch über die christliche Tradition der Kontemplation in Theorie und Praxis zu reflektieren. Daraus wollen wir Impulse für einen lebensbezogenen Dialog zwischen Christentum und Buddhismus gewinnen.

http://www.ekir.de/akademie/14140_Christentum_Buddhismus.php




24. Oktober 2007 - Die Umweltfrage im interreligiösen Dialog heute - Interreligiöse Fachkonferenz

Diese Fachkonferenz gibt Vertreterinnen und Vertretern der großen Religionen – Christentum, Judentum, Islam und Buddhismus – Gelegenheit zum Gedankenaustausch über das Thema „Bewahrung der Schöpfung“. Bei der Vorbereitung der Tagung wird großer Wert auf lebensweltliche Aspekte gelegt, denn die Tagung soll in erster Linie einen lebensnahen Zugang zur Erörterung des Themas eröffnen.
Es ist wünschenswert, dass zum einen die religiöse Dimension der Bewahrung der Schöpfung im Allgemeinen herausgearbeitet wird, zum anderen konkrete Beispiele benannt werden, wie die einzelne Religion einen Beitrag zum Umweltschutz leisten kann.
Die Fachkonferenz richtet sich an Personen, die sich beruflich oder ehrenamtlich mit dieser Thematik befassen, aber auch an die interessierte Öffentlichkeit. Sie wird in Englisch und Deutsch gehalten, die Beiträge werden simultan übersetzt.

Tagungsleitung: Prof. Dr. Sung-Hee Lee-Linke - Sung-Hee Lee-Linke 25.05.2007

http://www.ekir.de/akademie/14140_44699.php


24. Oktober 2007 - "Diese Welt soll zehntausend Jahre lang in Frieden leben!"
Begegnung mit dem japanischen Buddhismus

Im Anschluss an die interreligiöse Fachkonferenz bietet die Akademie einen Kulturabend als Begegnungsforum zwischen Christentum und Buddhismus an. Von bud-dhistischer Seite werden daran 20 Priester mitwirken, die zuvor auch an der Fachkonferenz teilgenommen haben.
Zunächst erleben wir eine traditionell japanisch-buddhistische Zeremonie zum Friedensgebet mit Gesang und Instrumenten. Es folgt eine christliche Liturgie mit Friedensgebet und Gesang. Danach haben die Teilnehmenden Gelegenheit, mit christlichen und buddhistischen Fachleuten ins Gespräch zu kommen.

Tagungsleitung: Prof. Dr. Sung-Hee Lee-Linke - Sung-Hee Lee-Linke 25.05.2007

http://www.ekir.de/akademie/14140_44700.php

Veranstalter:

Daiseion-ji e.V. und

ev. Akademie im Rheinland - Haus der Begegnung
Mandelbaumweg 2
53177 Bonn / Bad Godesberg
Telefon (02 28) 95 23 - 201


Programm für den 26. Oktober in der Christuskirche Bochum

Zeit Spielzeit Programm
20:00   Eröffnung
20:00 - 20:05 5 Begrüßen: Pastor Wessel
20:05 - 20:10 5 Japanischer Tanz 1
20:10 - 20:45 35 Kendo, Yagyushinkageryu
20:45 - 21:00 15 Aikido, Hakkoryu-Jujutsu
21:00 - 21:05 5 Japanischer Tanz 2
21:05 - 21:20 15 Karate
21:20 - 21:35 15 Pause
21:35 - 22:10 35 Shô-Myô
22:10 - 22:15 5 Schlusswort: Daiseion-ji
22:15   Ende der Veranstaltung

Shô-Myô - Buddhistische Gesänge

"Alle Menschen sind Buddhas." Das ist, was Buddha Shakyamuni lehrt und was ihn so protestantisch macht: Alle Menschen können Erleuchtung erlangen. Jeder kann, was er war, hinter sich lassen, und jede kann, was sie ist, überschreiten. Das ist, was die Christuskirche lehrt:

Das Mosaik in ihrem alten Turm berichtet von "Helden" und von "Feinden", von Bochum und Japan. Neben 1358 Bochumern, die im Ersten Weltkrieg gefallen sind, wird Japan als einer von 28 "Feindstaaten" erinnert. Die neue Christuskirche dagegen ist wie geschaffen dafür, den Weltkrieg in Weltmusik zu verwandeln. Eine Wandlung, der japanischen Kampfkunst ähnlich, die zur "Kampfkunst des Dialogs" geworden ist.

Dialog statt Krieg führt, "wer Unterschiede nicht bekämpft, sondern Impulse aus ihnen bezieht", sagt Nissho Takeuchi, Vorsitzender des Daiseion-ji-Tempels. "Dialog ist die beste Chance, sich selber besser zu verstehen."

Sich selber im Anderen verstehen: Die Begegnung mit dem japanischen Buddhismus eröffnet mit traditionellem japanischen Tanz, es folgen - jeweils vertreten durch in Japan hochgeschätzte Schulen - eine Kendo-, eine Hakkoryu-Jujutsu- und Aikido- sowie eine Karate-Vorstellung: Elemente japanischer Kultur, die den Weg nachzeichnen zu einer "in sich selbst verborgenen Kraft, über die eigene Grenze hinaus zu gehen". Über sich selber hinaus zum Friedensgebet, den Shô-Myô, den rituellen Gesängen der Nichiren-Shu-Priester.

Denn als die Menschen zu beten begannen, wurden sie gewahr, dass Gottes Reich in ihre Herzen reicht, und es ergriff sie eine von Gott gegebene Ruhe, göttliche Gelassenheit.

Eintritt: 12,- Euro, ermäßigt 6,- Euro

Veranstalter:

Daiseion-ji e.V. und


Christuskirche Bochum
An der Christuskirche 1
44787 Bochum
Telefon (02 34) 33 87 460


Klicken Sie hier um das Plakat im PDF Format zu öffnen.Programm für den 28. Oktober in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn

Die gesamte Veranstaltung findet statt im Rahmen des Jahres der Geisteswissenschaften und soll gemäß dem Anliegen des Jahres das, was Geisteswissenschaften tun, in anschaulicher Weise in die Öffentlichkeit hinein vermitteln.

Anhand der vorgeführten Elemente japanischer Kultur wie, japanischer Tanz, Karate, Kendo, Aikido und Shomyo vermitteln die Referenten Herr Prof. Pantzer und Herr Dr. Manfred Osten Zugänge zu eben dieser Kultur. Auf diesem Weg kann das Publikum erfahren, wie Geisteswissenschaft solches Verstehen ermöglicht und Hintergründe, wie der Sprache der Kultur, vermitteln. Der Beitrag von Dr. Manfred Osten beschäftigt sich mit japanischer Musik und Literatur und ihrer Bedeutung für die japanische kulturelle Tradition, während Herr Prof. Pantzer sich auf die „martialischen“ Traditionen Japans und insbesondere der Samurai-Epoche (die ja weit mehr und in vielfältigere kulturelle Zusammenhänge eingegliedert sind, als das in unseren Breiten gemeinhin wahrgenommen wird) konzentrieren wird.

14.30 Uhr Beginn der Veranstaltung
14.30 Uhr bis 14.40 Uhr Begrüßungsrede von Abt Takeuchi, 1. Vorsitzender des Daiseion-ji e.V.
14.40 Uhr bis 14.45 Uhr Begrüßungsrede von einem Vertreter der KAH Bonn
14.45 Uhr bis 14.50 Uhr evtl. Begrüßungsrede von N.N. Staatssekretär
14.50 Uhr bis 15.00 Uhr Japanischer Tanz
15.00 Uhr bis 15.35 Uhr Kendo-Vorstellung, Yagyushinkageryu
15.35 Uhr bis 15.55 Uhr Aikido-Vorstellung, Hakkoryu-Jujutsu
15.55 Uhr bis 16.05 Uhr Pause
16.05 Uhr bis 16.25 Uhr Vortrag von Dr. Osten, "Japanische Musik und Literatur"
16.25 Uhr bis 17.10 Uhr Shomyo
17.10 Uhr bis 17.20 Uhr Pause
17.20 Uhr bis 17.40 Uhr Vortrag von Prof. Pantzer, "Japanische Kultur und Trasition"
17.40 Uhr bis 18.00 Uhr Karate
18.00 Uhr bis 18.10 Uhr Japanischer Tanz, 2. Teil
18.15 Uhr Ende der Veranstaltung

Detaillierte Informationen zu den Programmpunkten erhalten Sie weiter unten auf dieser Seite.

Veranstalter:

Daiseion-ji e.V. und


Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland GmbH
Museumsmeile Bonn
Friedrich-Ebert-Allee 4
53113 Bonn
Telefon (0228) 9171-0



Japanischer Tanz - 14.50 Uhr - 15.00 Uhr und 18.00 Uhr - 18.10 Uhr

    
    
Sakon Murayama

Mit sechs Jahren trat Murayama Sakon in die traditionelle japanische Tanzschule "Hanayagi-ryu" ein. 1965 erwarb sie das Recht, als Tanzlehrerin von "Hanayagi-ryu" beruflich tätig zu sein. 1967 wurde sie Mitglied der japanischen Operntruppe "OSK Nippon-Kagekidan". Diese Künstlergruppe gab Gastspiele nicht nur in Japan, sondern auch in Sowjetunion und Polen. Gleichzeitig lernte Murayama Sakon bei Kino- und Theaterfirmen wie Toei, Shochiku-shinkigeki Schauspielkunst. Darüber hinaus flog sie nach São Paulo in Brasilien, um den traditionellen japanischen Tanz zu unterrichten.

Seit 1983 ist sie nicht nur als Tanzlehrerin tätig, sondern auch als Choreograph bei verschiedenen Theatergruppen, Kinofirmen, bei Tanzzeremonien in buddhistischen Tempeln u.ä. 1992 verlaß sie die Tanzschule "Hanayagi-ryu", um die Tanzschule "Murakami-ryu", deren lange Tradition seit der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts einst unterbrochen war, wieder zu gründen. Seit 1993 bemüht sie sich als Meisterin dieser Schule, die Nachfolger der Schule auszubilden, indem sie weiter die ursprüngliche Formen des Kabuki-Tanzes wie Kyogen-Alttanz, Gagaku-Musik, Mikomai-Tanz u.ä. übt, um diese weiterzuliefern und gleichzeitig neue zu schaffen, um zur Entwicklung der Tanzschule "Murakami-ryu" beizutragen.




Kendo-Vorstellung - 15.00 Uhr - 15.35 Uhr

      
1. Geschichte der Kampfkunst-Schule „Yagyu-Shinkageryu“
Es war vor ca. 450 Jahren, nämlich zum Ende der japanischen Kriegszeit. Nobutsuna Fujiwara (mit anderem Namen: Kamiizumi Isenokami) aus dem Joshu-Clan (jetzige Gunma-Präfektur) hatte schon in seiner Jugendzeit verschiedene Kampfkünste mit Schwert und Lanze gemeistert. Er erreichte das höchste Niveau der Kageryu-Kampfkunst, entwickelte eine neue Kampftechnik namens „Marobashi“ und gründete darauf aufbauend die Shin(„Neu“)-Kageryu-Schule. Er leitete diese Schule, bis Munetoshi Sekishusai Yagyu im Jahr 1565 die Stelle des Schulleiters als der richtige Nachfolger vom Gründer anerkannt übernahm.
Der zweite Schulleiter Munetoshi befasste sich ebenfalls mit den Übungen und wurde besonders durch seine Kampfhaltung „Muto no Kurai“ bekannt. Er förderte den Kampftalent seines Enkelkindes, Toshitoshi Hyogonosuke, brachte ihm seine Lehre und Techniken bei, bis Toshitoshi als der dritte Schulleiter vom Shinkageryu anerkannt wurde.
Im Jahr 1615 lernte Toshitoshi den Clanherr vom Nagoya-Clan (jetzige Nagoya-Präfektur), Yoshinao Tokugawa, kennen und wurde bei ihm als Kampflehrer tätig. Die Kriegszeit ging bereits zu Ende, und Toshitoshi und sein Sohn Toshikane Renya leiteten als Anpassung der bisherigen Lehre dieser Schule zur Friedenszeit eine Große Reformation in die Wege. Für diese Reformation war die von ihnen eingeführte Kampfhaltung „Tsuttattarumi“ von der großen Bedeutung. Toshitoshi erkannte im Jahr 1620 die hoch entwickelte Kampfkunst vom Clanherr Yoshinao an und ernannte ihn zum 4. Schulleiter von „Shinkageryu“.
Als Nachfolger von Yoshinao wurde Toshikane Renyasai, der Sohn von Toshitoshi, zum 5. Schulleiter. Auf diese Weise ist die orthodoxe Kampfkunst von „Shinkageryu“ durch die Familie Yagyu in Owari und die Clanherr-Familie Tokugawa überliefert worden.
Der 19. Schulleiter Toshichika Yagyu wurde im Jahr 1913 durch Anordnung des Kaisers zum Kampflehrer im Hofministerium ernannt. Der 20. Schulleiter Toshinaga wurde zum Kampflehrer der kaiserlichen Garde. Nach dem 2. Weltkrieg, im Jahr 1955, gründete er den Yagyukai-Verein und fing eine monatliche Versammlung an. Seit 1967 ist Nobuharu Yagyu als der 21. Schulleiter tätig. Er organisiert monatliche Übungsveranstaltungen in Tokyo, Nagoya und Osaka und bemüht sich ausschließlich um Bewahrung und Entwicklung der orthodoxen Kampfkunst von „Shinkageryu“. Zurzeit wird die Kampfkuns-Schule Yagyushinkageryu vom 22. Schulleiter Koichi Yagyu geführt.

2. Geschickte der Kampfkunst „Yagyuseigoryu-Batto“
Nobumasa Minahaya-Chozaemon, der Gründer der Kampfkunst „Yagyuseigoryu-Batto“, brachte seinem Schüler, Naokage Kajiwara-Genzaemon, diese Kampfkunst bis zu ihrem letzten Geheimnis bei. Der Schüler diente dem Clanherr Yoshinao in Owari-Clan (jetzige Nagoya-Präfektur) und gab die „Yagyuseigoryu-Batto“-Kampfkunst weiter.
Fusashige Nagaoka aus dem Ise-Clan (jetzige Mie-Präfektur) war einer der besten Schüler der Kampffamilie Yagyu in Owari. Er erreichte das höchste Niveau dieser Kampfkunst und wurde somit zum Beistand des Kriegskunstleiters dieses Clans ernannt. Auch Fusashige Nagaoka aus der nächsten Generation ist hier erwähnenswert. Er war der Meister der Kampfkunst „Yagyu-Shinkageryu“, diente der Familie Yagyu und brachte die Kampfkunst „Yagyu-Seigoryu-Batto“ hervor.
Toshichika Yagyu und Toshinaga Yagyu haben dann diese Kampfkunst „Seigoryu-Batto“ aufgrund der Kampfkunst „Yagyu-Shinkageryu“ vollkommen entwickelt. Nobuharu Yagyu, der jetzige Lehrer, versteht und macht sich diese orthodoxe Kampfkunst zu eigen.

3. Gründungszweck des Yagyukai-Vereins
Wir sehen die Kampfkunst „Yagyu-Shinkageryu“ im Hinblick auf ihre 450-jährige Geschichte als eine reine japanische Kultur und bemühen uns um ihren weiteren Bestand. Mit diesem Ziel ist der Yagyukai-Verein im Jahr 1955 gegründet worden.
In Tokyo findet eine monatliche Versammlung statt, die mit Unterstützung von Herrn Kazuto Ishida (dem ehemaligen höchsten Richter), Herrn Nobuo Kashiwamura (dem ehemaligen Minister des Polizeipräsidiums) und Herrn Daikichi Imoto (dem ehemaligen Generalstaatsanwalt) angefangen hat. In Nagoya findet eine regelmäßige Übungsveranstaltung statt, deren erster Leiter verstorbener Herr Yoshichika Tokugawa, das Oberhaupt der Familie Tokugawa, war. In Osaka hat die regelmäßige Übungsveranstaltung im Jahr 1988 angefangen. Bei all diesen Veranstaltungen wird die orthodoxe Kampfkunst, die durch die Familie Yagyu überliefert worden ist, geübt und angeeignet.

4. Schulleiter (Shihan)
Nobuharu Yagyu
Der 21. orthodoxe Schulleiter der Kampfkunst „Yagyu-Shinkageryu“
Der 13. Schulleiter der Kampfkunst „Yagyu-Seigoryudoto“

Nobuharu Yagyu bemüht sich als ein ständiger Mitglied des Ausschusses vom „Nihon-Kobudo“ (Japanischer alter Kampfkunst-Verein) um Bewahrung und Weiterentwicklung der japanischen alten Kampfkunst. Er hat im Jahr 1982 seine Kampfkunst im „Nihon-Kobudo-Taikai“ (Fest der altjapanischen Kampfkunst), veranstaltetet von der französischen Regierung im Champs-Elysées Theater in Paris, dargestellt. Im Jahr 1993 hat er in der Hauptverwaltung der UNO in New York ebenfalls seine Kampfkunst dargestellt und einen Vortrag gehalten. Auf diese Weise ist er international tätig und bietet die „geistige Kampfkunst“ und „Zen in der Bewegung“ aufgrund der „Yagyu-Shinkageryu“ Schule an.

5. Yagyu-Shinkageryu Ordhodoxe Schulleiter
Der 1. (Gründer): Nobutsuna Fujiwara, Kamiizumi-Isenokami
Der 2.: Munetoshi Taira, Yagyu-Tajimanokami
Der 3.: Toshitoshi Taira, Yagyu-Hyogonosuke
Der 4.: Yoshinao Minamoto, Owari-Gondainagon
Der 5.: Toshikane Minamoto, Yagyu-Hyogo
Der 6.: Mitsutomo Minamoto, Owari-Gondainagon
Der 7.: Tsunanari Minamono, Owari-Gonchunagon
Der 8.: Toshinobu Taira, Yagyu-Hyogo
Der 9.: Yoshimichi Minamoto, Owari-Chunagon
Der 10.: Toshitomo Taira, Yagyu-Rokurobei
Der 11.: Toshiharu Taira, Yagyu-Heisuke
Der 12.: Haruyuki Minamoto, Owari-Saisho-Chusho
Der 13.: Toshiyuki Taira, Yagyu-Mataemon
Der 14.: Toshihisa Taira, Yagyu-Heisuke
Der 15.: Naritomo Minamoto, Owari-Dainagon
Der 16.: Toshimasa Taira, Yagyu-Shinroku
Der 17.: Toshishige Taira, Yagyu-Chujiro
Der 18.: Yoshinobu Minamoto, Owari-Dainagon
Der 19.: Toshichika Taira, Yagyu-Sangoro
Der 20.: Toshinaga Taira, Yagyu-Kaneharu
Der 21.: Toshimichi Taira, Yagyu-Nobuharu
Der 22.: Toshinobu Taira, Yagyu-Koichi

Erklärung für die Darstellung der Kampfkunst in Deutschland
(Wipperfürth, am 19. und 20. Juli, 2003)

Die Kampfkunst „Yagyu-Shinkageryu“ kennzeichnet sich durch ihre universale Schwerttechnik, mit welcher man jeden all seiner Gegner besiegen kann. Der Gründer Kamiizumi-Isenokami hat die Handhabung des Schwertes genau betrachtet und alle Haltungen im Kampf unter 4 Kategorien, nämlich „Ken“, „Tai“, „Hyo“ und „Ri“, zusammengefasst. „Ken“: von sich selbst angreifen; „Tai“: auf den Angriff vom Gegner warten; „Hyo“: angreifen, wobei sich die Schneide des Schwertes zunächst auf den Gegner richtet; „Ri“: angreifen, wobei sich die stumpfe Seite der Klinge zunächst auf den Gegner richtet. Der Gründer erklärte dabei, dass man an diese 4 Kategorien nicht festhalten und der Bewegung des Gegners entsprechend seine eigene Bewegung flexibel ändern soll. Diese Änderung heißt „Marobashi“ und wird als die wichtigste und höchste Kunst betrachtet.
Bei der Darstellung dieser Kampfkunst werden der Gewinner (Shidachi) und der Verlierer (Uchidachi) vorher bestimmt. Die Darsteller zeigen, wie zwei Schwertmeister nach dem Gesetz des Schwertes einander wirklich bekämpfen. Dabei werden vorher Timing, Geschwindigkeit oder Stärke des Schlags nicht festgelegt. Sie schlagen sich ernst und ohne Zurückhaltung und Mogelei. Wir freuen uns, wenn Sie elastische und lebendige Bewegungen in dieser totgefährlichen Darstellung beobachten können.

In jeder Bewegung des Schwertes können Sie die oben genannten 4 Kategorien „Ken“, „Tai“, „Hyo“ und „Ri“ erkennen. Die erste Darstellung „Sangakuen no Tachi“ beinhaltet 5 Schwertkünste. Dabei läßt man seinen Gegner zunächst angreifen. In dieser Darstellung wird also die Wirkung der Kategorie „Tai“ betont. Sehen Sie sich bitte die Schönheit der Bewegung an, welche präzise und keinesfalls überflüssig ist.

„Shiaiseiho“ ist in der Edo-Zeit entstanden. Dazu werden mehr als hundert Schwertkünste gezählt. Davon werden für die heutige Darstellung 8 ausgewählt.

Der Gründer Kamiizumi hat besonders hervorragende Techniken von den verschiedenen klassischen Kampfkünsten, wie Kageryu, Nenryu, Shintoryu usw., übernommen und in „Kuka no Tachi“ zusammengestellt. „Kuka no Tachi“ umfasst 9 Schwertkünste, wobei man früher als der Gegner angreift und so die Kategorie „Ken“ betont wird.

In der Szene vom „Enpi no Tachi“ werden 6 Kampfkünste aufeinander gezeigt, wobei zwei Kämpfer mit Holzschwertern die Integration von „Ken“ und „Tai“ darstellen. Diese Szene entwickelt sich in drei Rhythmen, „Jo“, „Ha“, und „Kyu“, bis der Verlierer am Ende sein Schwert gegen den Gewinner wirft und der Gewinner dieses Schwert unterschlägt.

Hiermit wird die Darstellung der Kampfkunst „Yagyu-Shinkageryu“ beendet.



Aiki-Kampfkünste - 15.35 Uhr - 15.55 Uhr

      
 
 
Hakkoryu-Jujutsu und Aikido

Hakkoryu-Jujutsu ist eine moderne Entwicklung der seit alters her überlieferten japanischen Kampfkünste. Hakkory-Jujutsu richtet sich auf Selbstverteitigung, Selbstvervollkommung und beiderseitiges Wohlergehen, was die Besonderheit dieser Kampfkunst kennzeichnet. Der Gründer Ryuho Okuyama lernte nicht nur japanische Kampfkünste aller Stile, sondern auch östliche Medizin und Psychotherapie, die er für die Gründung des Hakkoryu-Jujutsu verwendete. Im Gegensatz zum üblichen Kampfsport nimmt bei Hakkoryu-Jujutsu keine Agressivität zu. Mit dem Motto „Keine Provokation, kein Widerstand, keine Verletzung“ führt Hakkoryu-Jujutsu über oberflächliche Taktik oder gewalttätigen Zusammenstoß hinaus zur Harmonie zwischen „sich selbst“ und „anderen“. Damit wird die Konfliktsituation vermieden, und man kann im Einklang mit anderen geistige und körperliche Freiheit genießen. Hakkoryu-Jujutsu zielt darauf ab, zwei gegenüberstehende Seiten zur Kooperation sowie Integration zu bringen, um die Kräfte der Konflikte und Widersprüche für neue, positive Aktivität zu nützen. Hakkoryu-Jujutsu ist keine Methode des Konflikts, sondern vielmehr Weg zur „geistigen und körperlichen Harmonie der gesamten Persönlichkeit“ und gehört damit zu den erfolgreichsten Kampfkünsten Japans.

Als Kunst der Selbstverteitigung hat Hakkoryu-Jujutsu zwei Richtungen, nämlich „Jujutsu“ zur Verteidigung vor äußereren Feinden und „Koho-Shiatsu“ zum Abwehr vor „inneren“ Feinden (Krankheit). Mit „Jujutsu“ absorbiert man die Kräfte des Gegners, kontrolliert „Keiraku“ (Energiefluss) und verhindert die Bewegung des Gegners. „Aiki“ (Integration der Energie) wird nun als Kern der japanischen Kampfkünste betrachtet, und dieser Begriff wird von Hakkoryu-Jujutsu durch „geistige Wirkung“, nämlich Vorstellungskraft, erklärt, was zu den Eigenschaften des Hakkoryu-Jujutsu gezählt werden kann. Andererseits stimuliert man mit „Koho-Shiatsu“ den Energiefluss sowie den Blutkreislauf. Die dadurch verstärkten Kräfte haben heilende und wohltuende Wirkung. Heute verbreitet sich Hakkoryu-Jujutsu nicht nur in Japan, sondern weltweit wie in Frankreich, Belgien, Griechenland, Portugal, USA (ink. Hawaii). Es ist auch bekannt, dass Hakkoryu Jujutsu von FBI als Verhaftungstechnik verwendet wird.

Aikido wurde von Morihei Ueshiba in der modernen Zeit in Japan gegründet. Nicht nur die agressiven Faktoren der traditionellen japanischen Kampfkünste, sondern auch die Besonnenheit sowie der Geist der Verteidigung machen den Charakter des Aikido, nämlich der "Kampfkunst des Friedens" aus.

Bei Aikido findet kein Wettbewerb statt, man legt vielmehr Gewicht auf die Übung der Selbstverteidigung und die Entwicklung der Persönlichkeit. Darüber hinaus unterstreicht Aikido Mitgefühl mit Gegnern. Dank dieser Ethik gewann Aikido die Sympathie vieler Menschen und erlebte besonders nach dem 2. Weltkrieg einen weltweiten Aufschwung. Die Popularität des Aikido lässt sich auch dadurch begründen, dass Aikido nicht auf Muskelkraft basiert und deshalb von Menschen jedes Alters und Geschlechts praktiziert werden kann. Nach dem Gründer Morihei Ueshiba wird das Wesen des Aikido folgendermaßen beschrieben: "Aikido ist nicht eine Technik, gegen einen Gegner zu kämpfen und ihn zu besiegen, sondern ein Weg, den Weltfrieden zu verwirklichen und eine "Familie der Gesamtmenschheit" zu schaffen.





Shomyo - 16.25 Uhr - 17.10 Uhr

    
    
 
Die rituellen buddhistischen Gesänge "Shô-Myô"

Die Gesänge "Shô-Myô", auch "Bonbai" genannt, werden von den buddistischen Priestern für
spezielle Ritualien ausgeführt. Die Tradition des Gesangs nahm ihren Ursprung in Altindien und gelangte nach Japan über den Seidenweg. Die ersten Gesänge beinhalteten Worte der
Bewunderung der Tugend von Buddha oder Bodhisattva in Sutren, begleitet durch eine Melodie.
Diese Gesänge haben sich mit der Zeit einer schöpferischen Entwicklung unterzogen, so dass sie heute als eine wichtige Quelle des östlichen Gesangs betrachtet werden. In Japan ist die Tradition der Gesänge "Shô-Myô" von den verschiedenen buddhistischen Gruppen auf ihre eigene Art bis heute fortgesetzt worden.
Das Fest der religiösen Kunst stellt die Hokekyô Dai-Mandala Symphonie vor, in der "Shô-
Myô", der Gesang mit der östlichen Tradition, und die moderne westliche Musik wohlklingend mitwirken. Zudem wird eine besondere Atmosphäre der harmonischen Mischung des religiösen Gebetes und der allgemeinen Faszination von der Musik unter Mitwirkung der östlichen Gläubigen und der westlichen Musikkünstler geschaffen. Damit soll das Gebet durch ein tiefes gemeinsames Mitgefühl zum Erlebnis aller Menschen werden.

What is “Otonowakai ?

There is a thousand year legacy of traditional Japanese court music called “Gagaku,” which is the oldest still in existence throughout the world. It is a protected tradition, whose players have a deep passion for the music that has been gathered in Kyoto and formed into a traditional “Gagaku” orchestra group called the “Otonowakai Association.” The spirit and sound of the classic traditional court music, is severely learnt and taught by successive generations of teachers and is organized by the Imperial Household Agency.
The result of this learning is demonstrated in performances inside and outside of Japan
Concerts have been held in Monaco, Evian, Prague and Sydney. It is important to know that this traditional court music has now been openly taught in university classrooms throughout Japan and other various places to pass and protect the beauty of this Japanese art allowing it to be successfully passed on to the next generation.

Cultural value of Gagaku

Gagaku has many playing styles and traditions that have existed for over a
thousand years. As one of the world’s oldest traditions it is of very important historical value making it a priceless cultural asset. Gagaku is played by traditional court musicians of the Imperial Household Agency helping to preserve this important cultural heritage. Gagaku has a high artistic value that is different from Western style and instruments. Especially concerning its contribution as an influence of modern contemporary music and the progress of music in general giving it a high degree of sophistication. There is a great possibility that Gagaku will develop into an art familiar all over the world.

What is Gagaku

The word, “Gagaku,” originally means, music made for the common people of the world, but is also designated the word for traditional music in the literal sense. The Gagaku that exists in China and Korea has a different meaning then the Gagaku of Japan.
Japanese Gagaku is based on the ancient songs and dances of Japan. Also it has been influenced from the ancient Asian continental nation’s instruments, songs, and dances. It was almost totally completed in the tenth century (middle Heian era) becoming Japan’s oldest classical music and dance.
Mainly in the past it was performed in the court of the capital and was patronized by members of the higher classes of society, which also included other famous temples and shrines, at all of these places Gagaku has been performed. But now in modern times the Imperial Household Agency has maintained the standards concerning all aspects of traditional Gagaku in Japan.



Karate - 17.40 Uhr - 18.00 Uhr

 
 
    
    
 
 
ERREICHEN VON SHIN (ECHTHEIT)

Den eigenen Körper und Geist verstärken und mit der in sich selbst verborgenen grenzenlosen Kraft kämpfen, das heißt: sich selbst verstehen und die Herausforderung wagen, über die eigene Grenze hinaus zu gehen.
„Kyokushin“ ist der echte Weg des Kriegers (Budo), um nicht nur körperliche, sondern auch geistige Stärke und inneres Reichtum zu gewinnen.
Derjenige, der durch den Weg des Kriegers „Karate“ Echtheit erreichen will, muß die Lebensweise aufgrund des Karates durchsetzen. Im Leben als solchem ist Echtheit zu finden.

Internationaler Karate-Verein „Kyokushin-Kaikan“

Kyokushin-Karate besitzt eigene Weisheit und Regeln, welche von dem Gründer Baitatsu Oyama während der Karateübung in Japan und international entwickelt worden sind. Der Karategeist wird mit folgenden Worten wiedergegeben: „Den Kopf gesenkt halten“, „Die Augen in die Weite richten“, „Den Mund schließen und tolerant sein“, „Von der Dankbarkeit und Liebe an die Eltern ausgehend sich für andere Menschen bemühen“.
Der Nachfolger des Gründers, Shogo Matsui, leitet die Schule weiter, deren Zweigstellen sich in 120 Ländern befinden und die 12 Millionen Schüler fleißig für körperliche oder geistige Stärke, Gesundheit und Schönheit üben.

Karategeist des „Kyokushin“

Den Kopf gesenkt halten.
Derjenige, der zielbewusst ist, darf die Augen von der Wirklichkeit nicht abwenden. Man muss seine Umgebung aufrecht annehmen. Beim Misserfolg oder Unglück denkt man über sich selbst nach und sucht den Grund in sich selbst. Man muss bescheiden lernen und für den eigenen Erfolg und das Glück den anderen danken.

Die Augen in die Weite richten (Das hohe Ziel im Auge behalten).
Ohne ein hohes Ziel versteht man nicht, warum man lebt, und was die Grundlage des Lebens ist. Mit einem hohen Ziel entsteht ein Weg, auf welchem Bemühungen wertvoll und befriedigend werden.

Den Mund schließen und tolerant sein.
Man redet von anderen schlecht, wenn man seinen eigenen Fehler rechtfertigen möchte. Es entspricht nicht dem Handeln von „Samurai“. Ein Mann hat sich selbst zu prüfen und darf nicht die Schuld eines Misserfolgs auf andere oder seine Umwelt abwälzen.

Von der Dankbarkeit und Liebe an die Eltern ausgehend sich für andere Menschen bemühen.

Ohne Eltern sind wir nicht auf dieser Welt. Wir leben mit Unterstützung unserer Umgebung, dem Staat und der Welt. Derjenige, der das Naturgesetz erfahren und richtig verstanden hat, ist ein echter Erwachsene, welcher der Gesellschaft dienen und helfen kann.


Kiyofumi Abe
Leiter der Hauptverwaltung der Kyokushin-Karate-Schule in Fukuoka,
geboren am 1. Juni 1967

Kiyofumi Abe hat 1984 Karate-Übung in der Kyokushin-Kaikan (Kyokushin-Karate-Schule) angefangen. Im Jahr 1990 hat er den Titel des Asien-Meisters beim 4. Asien Kyokushin-Karate-Wettbewerb gewonnen. Er hat an zahlreichen japanischen sowie internationalen Wettbewerben teilgenommen. Beim 22. und 24. Japanischen Wettbewerb sowie beim 5. Internationalen Wettbewerb hat er den Preis "Shiwari" erhalten. Insbesondere hat er beim oben genannten 24. Japanischen Wettbewerb seine Fähigkeit mit dem Weltrekord für eine Kampfkunst-Darstellung bewiesen. Seit 1995 ist er als Leiter der Hauptverwaltung der Kyokushin-Karate-Schule in Fukuoka tätig, deren Vorsitzender Herr Matsui ist. Während er weiterhin übt, bringt er den jüngeren Menschen die Karate-Kunst und Technik bei verschiedenen Schulen bzw. Übungsveranstaltungen bei und nimmt an der Kyokushin-Karate-Versammlung teil. Er hat 8 Kyokushin-Karate-Schulen gegründet, leitet sie als Generaldirektor und bemüht sich, die Popularität des Kyokushin-Karates zu steigern und sich selbst durch die Kampf-Kunst zu entwickeln.
Seine Kyokushin-Karate-Stufe (Dan): 4











Informationen über ältere Veranstaltungen bzw. Neuigkeiten finden Sie im
News Archiv:


Impulse zum Leben - Buddhistisch - Christlicher Dialog - Samstag, 9. September 2006

30.09.2005 - Herbstveranstaltung des Daiseion-ji e.V. -
Shakuhachi – Koto Konzert „Bambus – Atem“

 








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